Vor allem in Unternehmen wird das Thema „Datenschutz“ immer wieder besprochen und heiß diskutiert. Oft ist er vor allem eine unbeliebte Nebensache, um die sich Firmen kümmern müssen. Wichtig ist vor allem welche Regeln für die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) eingehalten werden müssen und welche Kundendaten nun auf welche Art und Weise gespeichert werden dürfen. Was zwar für viele an Beliebtheit mangeln lässt, ist dennoch wichtig und essentiell. Aus diesem Grund wurde 2007 der europäische Datenschutztag eingerichtet. Man möchte Menschen dafür sensibilisieren, stärker auf den Datenschutz zu achten. 2008 wurde er dann auch von den USA als „Data Privacy Day“ übernommen.
Wir finden das Thema Datenschutz wichtig und widmen ihm deshalb den Blog-Beitrag der Woche!
Warum ist der 28. Januar Tag des europäischen Datenschutzes?
Die Datumswahl dieses Tages ist historisch bedingt und geht auf die erste europäische Datenschutzkonvention zurück. Der Europarat nahm am 28. Januar 1981 das Übereinkommen Nr. 108 „zum Schutz des Menschen bei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten“ an. Dies war das erste rechtsverbindliche Datenschutzabkommen, dass auch international und zwischenstaatlich wirksam war.
Die Konvention sollte sicherstellen, dass Rechte und Grundfreiheiten von Menschen geschützt werden. Dabei ging es vor allem um die automatische Verarbeitung personenbezogener Daten. Unterzeichnet haben das Abkommen 47 Staaten. Darunter sämtliche EU-Mitgliedsstaaten und die Schweiz. Auch außereuropäische Staaten wie Mexiko und Tunesien, haben sich angeschlossen. Die unterzeichnenden Staaten haben sich dazu verpflichtet nationale Datenschutzgesetze zu erlassen, die sich nach der Konvention richten.
Warum ist das Thema Datenschutz wichtig?
Vor allem durch die elektronische Datenverarbeitung werden immer mehr Daten über einzelne Personen gesammelt. Hierfür benötigt es klare Regelungen, um die Privatsphäre und den Schutz jeder einzelnen Person zu gewährleisten. Aus diesem Grund wurde auch die DSGVO erschaffen, um in der EU eine einheitliche Regelung für den Datenschutz zu erstellen und Nutzern und Firmen mehr Rechtssicherheit zu gewähren.
Wie hängen Datenschutz und Cyber-Sicherheit zusammen?
Während die gesetzlichen Regelungen vor allem klären, welche Daten geschützt werden und wie welche Daten weitergegeben werden dürfen, ist es eine wichtige Aufgabe der Cyber-Sicherheit diese Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Dabei geht es nicht nur darum, dass kein Außenstehender Daten stiehlt, sondern auch darum, dass Mitarbeitende nicht die Daten ihrer Kollegen uneingeschränkt einsehen können. Cyber-Sicherheit und Datenschutz sind eng verzahnt und sollten immer zusammen gedacht werden.
Gern helfen wir Ihnen beim Schutz Ihrer Daten! Kontaktieren Sie uns noch heute für ein unverbindliches Kennen-Lern Gespräch!