Erst kürzlich hat ein Hackerangriff der russischen Hackergruppe „Rhysida“ Millionen Daten der Berliner Verwaltung erbeutet. Diese Woche meldet nun Dänemark, dass ein Melderegister mit sensiblen Nutzerdaten von 8,8 Millionen Menschen gehackt wurde.
Das dänische Digitalministerium gibt an, dass ein Melderegister erfolgreich gehackt wurde und Daten von 8,8 Millionen Menschen abgeflossen sind. Die Daten enthielten unter anderem Namen, Adressen und Sozialversicherungsnummern. Betroffen sind sowohl lebende und bereits verstorbene Menschen sowie welche, die das Land bereits verlassen haben. Aktuell ist die Tat noch keinem Täter zuzuordnen, aber eine entsprechende Untersuchung läuft bereits. Zu möglichen Verdächtigen oder Motiven gibt es noch keine Informationen.
Der Angriff fand bereits im September statt, jedoch wurde die Verwaltung der Behörde erst am Freitag den 2. Oktober 2026 über eine Anomalie im System informiert. Soweit bisher bekannt ist, haben sich die Unbekannten einen Zugriff über den legalen Zugang eines dänischen Unternehmens verschafft. Mittlerweile wurde dieser Zugang entsprechend blockiert. Das gesamte Melderegister enthält Daten von rund elf Millionen Menschen und laut dem Digitalministerium sind zumindest keine Daten von besonders schützenswerten Personen abgeflossen.